März 2015

 


 

Die Drehscheibe ist wiederbelebt, mehr hier.

Weichenmotoren "Tortoise" mit mechanischer Verlängerung sind montiert.

Und neue Signalbrücken sind entstanden.


Januar 2015

 

Einstieg in das neue Jahr mit jeder beliebigen Menge an Lötarbeiten für Sensoren, Signale und deren Verbindungen. Signale mit LEDs belieben je nach Hersteller zu variieren, wenn es um gemeinsames Plus oder gemeinsames Minus geht. Irgendwie in meinem Kopf ging ich immer von gemeinsamer Masse = Minus aus. Die Firma BLMA, die schöne Signale und noch schönere Signalbrücken baut, sieht das anders und macht aus dem Anoden der LEDs den gemeinsamen Anschluss. 

Anyway, meine Signaldecoder von CML gehen eher schmerzfrei mit dem Thema um und bieten beides auf der Anschlußseite. Und richtig gefährlich wird es ja auch nicht, wenn man mal was verpolt, bleibt dann eher dunkel. Gefahr kommt eher von den verbauten Vorwiderständen. Die allgemein angewendten 12V sind mit 680 Ohm für die BLMA Signale gut, sonst sieht bei normalen LEDs aus der Selbstbaureihe 470 Ohm besser aus. 

draht_01.jpgDas mit den Anschlüssen kommt dazu, hier mein Übergang von den feinen Drähten der BLMA-Signale auf ein Flachbandkabel...

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...während zum Beispiel Atlas des Nordamerkaners Lieblings-Stecker verwendet, den Westernstecker. Billig & einfach zu verlängern und anzuschliessen.

The China Project

Sensorenlöten ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung, das mag zum einen dran liegen, dass ich sehr schlecht sehe beim Löten und eine Leuchtlupe brauche, aber auch daran, dass ich Massen-Lötaktionen, hier mal 40 Signale, da mal 50 Sensoren, nicht so gerne mag und drittens: ich bin ungeduldig. 

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Arduido sind diese Kleinstrechner, mit denen man bestens kleine Applikationen steuern kann. Es gibt unzählige Zusatz-Boards für Arduino, die Temeperatur messen, Beschleunigung, Luftdruck und vieles mehr. Und ein IR Bewegungsmelder-Board. Dabei gefiel mir nicht nur der einfache Aufbau und die Möglichkeit, die Empfindlichkeit einzustellen..

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Es lässt sich perfekt von unten in die ausgefräste Stelle zwischen den Gleisen montieren, da die Sensoren recht hoch herausragen. Stromversorgung ist 5V, perfekt, habe ich schon, und die Ausgänge sind linear/analog (nix für mich) und digital. Und ein Loch zum Anschrauben ist auch noch da, also nicht ewiges Kleben mit allen Nachteilen der Wartung.

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Flott eingebaut lässt es sich über Stecker unter der Platte schnell verkabeln. Eine rote LED zeigt die Stromversorgung und eine grüne LED (im Vordergrund gerade dunkel) die Funktion.

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Vor oben gesehen fast nicht zu sehen. Die Empfindlichkeit muss genau eingestellt werden, dass man die Datenblatt-versprochenen 1 - 25mm Erfassungsbereiche ausnutzen kann. Erkannt werden bei Tests auch dunkle Lok-Unterseiten. In Zukunft werde ich übrigens keine Löcher für die Sensoren zwischen den Schwellen fräsen, sondern eine Schwelle raustrennen und die Sensoren statt der Schwelle montieren. Dann fällt sie Unterbrechung im Schotterbett nicht so auf, - überhaupt: Schotter darf keiner lose rumliegen und reinfallen, dann wird nichts mehr erkannt....

Das Beste zum Schluß: diese fertige Platine kostet direkt aus China 1.17 € versankostenfrei. Die von mir genutzten LocoNet-Wandler TC-64 können 64 Sensoren gleichzeitig verarbeiten. Da dürfte kein Zug mehr über's rote Signal schlittern....


Dezember 2014

 


 

Eine längere Pause muss nicht zwangsläufig heissen, dass nichts passiert ist. Dieses Jahr war für mich neben der Eisenbahn sehr ereignisreich, weil ich etwas holperig in den Rentenstand gewechselt bin, was nebenbei auch erhelblich weniger Einnahmen bedeutet und somit sich der Handlungsspielraum etwas eingeschränkt hat.

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Die Neuzugänge an rollendem Material sind stark zurückgegangen, haben aber ganz nebenbei nun die 300er-Grenze bei Loks geknackt. Blick in eine Teil meiner US/Canada-Elektrolok-Abteilung.

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Das ist ein reichlich seltener Exot und sehr umstritten in den angeblichen Fachkreisen. Der Hersteller TYCO ist bekannt für vor allem billige China-Modelle, aber auch Phantasiemodelle, gekürzt, mit nie dagewesenen Lackierungen oder eben diese Lok: eine wild zusammengewürfelte E-Lok, ein bisserl F7, aber Doppelenden und Stromabnehmer drauf: fertig! Das Feine an diesem undecorated Modell: es kommt aus dem Nachlass eines TYCO-Chefs, Unikat in grau, vermutlich das Vorserienmodell.

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Ein kurioser Zugang: auf Ebay in der falschen Rubrik nur als "toy train" eingestellt: eine Steeple Cab in Spur 0, voll aus Messing und mit gefederten Achsen. 

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Nach und nach werden die Wagen geweathert, teils mit Patina & Farbe, aber auch mit Ölflecken-Decals und Rostpulver. 

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Ein Thema, das wir bestimmt noch öfter bekommen werden: Modelle aus dem 3D-Drucker. Dieses Modell ist sowas und überzeugt mich wirklich. Ich werde mich in 2015 auch damit beschäftigen und versuchen, ein Projekt im 3D-Drucker umzusetzen. Ich werde hier darüber berichten.

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Die 3 Booster a 8A werden hier überwacht. Stromstärke in A geht ja noch recht gut im Digitalstromkreis mit dem typischen Rechteck-Wechselstrom, die Voltzahl lässt sich so nicht anzeigen. Trotzdem habe ich AC-Voltmeter eingebunden. Ich kann zwar nicht die Spannung messen, aber wenigstens sehen, dass überhaupt was raus kommt und nicht die wirklich perfekte Kurzschluss-Abschaltung in den Boostern angeschlagen hat. Da ich zwei (fast) separate Kreise betreibe sind die Booster in Uhrzeigersinn und umgekehrten Uhrzeigersinn aufgeteilt und die Zentrale mit Booster macht Weichen, Drehscheibe und Rangierbahnhof..

 

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Ich hab mich mit Zeit & Lust an die schon länger lagernden Metallguß-Bausätze begeben, die Woodlands anbietet. 

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Lackiert, aber noch nicht geweathert, wird langsam was draus, mordsschwer und nur mit Sekundenkleber fixierbar.

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Mit Patina & Rost und ein paar Tricks siehts dann echt aus.

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Zur Abwechslung mal Metall aus der Giesserei und Holz. Und der Sekundenkleber als einige wirkliche Verbindungsmöglichkeit ist auch dabei.

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Die Sensoren kommen dran: ich verwende die IS471F von Sharp. ein findiger Canadier hat dazu ein Mini-SMD-Board entwickelt, das so aussah, dass es genial ist.

Vorsichtige Formulierung, denn ich bin leider augentechnisch nimmer für SMD geeignet, habe Schwierigkeiten selbst unter der Leuchtlupe in diesem Maßstab zu löten. Ich lasse das mal ruhen.....

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Aber trotzdem arbeite ich mit dem genialen IS471F weiter: für den sichtbaren Bereich wie zum Beispiel den Bahnhof werden die IR-Lichtschranken oder eigentlich besser Bewegungsmelder zwischen die Schwellen montiert.

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Nach 3 Versuchen habe ich eine recht seriereife Baugruppe geschaffen.Hier ist der Teil, der unten dran hängt mit dem Kondensator....

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Soweit die Theorie und der Probeaufbau....

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...und so sieht es dann zwischen den Schienen aus. Vorteil: hier wird z.B. beim Rangieren jeder Wagen in seiner genauesten Position erkannt.

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Über dreipoliges Flachbandkabel geht die Stromversorgung und das Sensorsignal dann gesteckt auf ein Verteilerboard, das dann mit dem TC-64 als LocoNet-Verbindung die Signale verarbeitet.

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Löten nur unter der Lupe, das ist eine bittere Erkenntnis im Alter, aber ich muss es akzeptieren.

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Soweit ein kleiner Abriss meiner Tätigkeiten im letzen halben Jahr. Viele Häuser sind fertig geworden, Gräser sind gepflanzt, die gesamte Anlage ist mit Regalen und Schränken unterbaut und ich habe Ordung reingebracht in meinen Riesenfundus an allem, was ich über 30 Jahre gesammelt habe, um sie nun in meiner Traumanlage zu verwirklichen.

Allen ein gutes neues Jahr 2015!


Juli 2014


 

Lokomotiv-Umbauten

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Das ist die Geschichte vom Little Joe, - erraten, das ist eine Lokomotive. Es war einst das Flaggschiff der E-Loks und wurde von General Electric für Russland gebaut. Da kam dann die Politik dazwischen und Knatsch mit Russland und die Wilwaukee Road kaufte die Modell, baute sie auf die Normspurweite zurück und nannte sie fortan "Little Joe" in Anlehnung an Stalins Vornamen. 

Und genau so eine Lok wollte ich haben. Nun baut MTH eine Version der EP-4 in 2-D+D-2 (steht schon in der Vitrine bei mir), aber es gab auch die Version mit 2-C+C-2.

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Das kann man sich jetzt in Messing für teures Geld, weil selten kaufen, - oder versuchen, nachzubauen. Dazu muss man der Geschichte dieser Lok nachjagen.

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Die Amerikaner verkauften ihre EP-4 Modelle nach Brasilien. Dort wurden sie (mal wieder) auf eine andere Spurweite umgebaut und umlackiert und wurden 2-C+C-2 Loks. Da die Drehgestelle kürzer waren, erkennt man sie an den fehlenden Geländern an Front- und Rückseite.

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Auch in Brasilien durchwanderten sie so manche Umlackierung bei Bahngesellschaftswechsel bis sie 1999 das letzte Mal fuhren und jetzt irgendwo wegrosten.

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in Brasilien gibt es dankenswerterweise die Firma Frateschi, die neben viellen brasilianischen Lokmodellen z.B auch amerikanische und neuseeländische Typen pflegt. Und man baut die EP-4, von den Brasilianern "der Russe" genannt, in verschiedenen Lackierungen in einer aktuellen Version mit 2 Motoren. Dieses Modell bekam ich leider nur im Brasilien zu kaufen, danke an den wirklich netten Händler in Rio dort!

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Meine Geschichte ist fast zu Ende: die Millwaukee Road hat verschiedene Designs, eines davon das UP-Design, also amor yellow & rote Streifen fast wie die UP. Und die Formen der F7 sind legendär und der EP-4 nicht unähnlich.

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Die Lok, die es nie gab: meine Milwaukee EP-7 in 2-C+C-2 und yellow/red auf Basis einer Frateschi-Lok, umlackiert mit Original-UP-Yellow aus den USA und mit Decals versehen und mit einem Paar Stromabnehmern von Bachmann, die ursprünglich Ersatzteile der legendären GG-1 waren und in der Bauart denen der EP-4-Ur-Version bei der Milwaukee Road am nächsten kommen. In Brasilien bekamen die Loks Einbein-Pantographen.

Und wenn sie nicht abgeschaltet ist, fährt sie noch heute.....

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Ein weiteres seltenes Schmuckstück aus der Kategorie amerkanische Elektrolokomotive ist die E44, eine Weiterentwicklung der Serie E33. Modellbautechnisch ist die E44 nur sehr selten von ALCO auf dem Markt, - ich fand eher zufällig wenigstens ein Chassis einer E44 auf Ebay aus Messing. Decals sind dann etwas einfacher zu bekommen und das Fahrgestell ist einer E44 sehr ähnlich, - sowas findet man im eigenen Sammelsurium.

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So entstand meine E44, - im Foto fast fertig, die Geländer müssen noch eventuell ersetzt, zumindest aber gelb lackiert werden, neue Kupplungen etc.


April & Mai 2014


Brass Corner

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Die alte NYC T-3 ist eine sehr ungewöhnliche Lok. New York war ja stark bebaut und zur Central Station ging ein immer länger werdender Tunnel. Daher baute man schon sehr früh Elektroloks wie diese. Ein Traum-Modell in Messing auf meiner Anlage.

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Auch dir Great Northern Railroad hatte mal wilde Elektroloks: die Z-1 fuhr meistens als Doppelpack. So auch bei mir.

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Noch so ein grosses Tier der Great Northern:: die Y-1. Nein, solche Modelle malt man nie im Leben an, - nie!

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_NSL.jpgMal was Kleineres: die South Shore Line in  und um Chicago machte wie viele Linien damals nicht nur Personenverkehr, sondern auch kleinen Güterverkehr, denn man konnte so gut die vorhandenen Strecken für den Lieferverkehr nutzen. Dafür gab es kleine Lokomotiven wie diese, die dann Güterwagen, Postwagen und Milchkühlwagen durch die Strassen zogen, - keine Ahnung, warum es das heute nicht mehr gibt, wenn ich mir das so in München vorstelle, natürlich mit Ladegleisen und so....anyway, Sozialromantiker...

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Neben all den Loks sammeln sich auch diverse Messing-Interurbans an, Streetcars & Trolleys. 

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PE_Logo_WebSite-300.jpgViele dieser Modelle fuhren in und um Los Angeles bei der Pacific Electric, die damals das größte elektrisch betriebene Netz hatte, weil Los Angeles eine so weitläufige Stadt mit grosser Flächenausdehnung ist.

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Und auch hier wieder Post- und Paketwagen.

Die Sammlung wächst...more later

 

 


 

Januar 2014


Die meisten Modelle sind ja heute aus Plastik, Druckguss in eine Form und fertig. Weiter unten auf dieser Seite geht es um Messingmodelle, hier habe ich eine ganz spezielle Herstellungsform in Bildern, die gerne für Kleinserien hergenommen wird: das Resin.

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Die Firma Funaro hat ein Riesengrosses Angebot an Resin-Modellen. Sie sind fein detailliert und z.B. im Falle dieses Streetcar-Exoten sind die Fenster hauchdünn, man kann sie sehr gut mit Feile und Skalpell nachziehen. Resin-Modelle sind nicht massiv, sondern ähnlich wie Plastikmodelle und müssen meistens selbst angemalt werden. Resin ist ein Zweikomponenten-Kunstharz.

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Kleben läßt sich das Material mit Sekundenkleber, zumindest habe ich damit meine besten Erfahrungen gemacht. Anmalen geht dann mit Acrylfarben wie Tamiya oder ähnlich.

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Diese beiden Neuzugänge sind Box Cabs der Sacramento Northern (San Francisco) sind Diesel-Rangierloks für die Kurzstrecke. Eine hat Stromaufnahme, die andere den Motor. Das Modell ist für meinen Schmalspurteil H0n3 vorgesehen.

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Hersteller unbekannt bei diesem Neuzugang: Tyco baute mal ähnliche Box Cabs, aber als Dieselversion. Hier ist die elektrische und viel besser detailierte Version mit Doppel-Stromabnahme je nach Strecken-Oberleitungs-System. Der Antrieb läuft über einen Motor, der über ein grosses Mittel-Zahnrad zwischen den Drehgestellen auf tiefliegende waagrechte Kardanwellen in die Drehgestelle antreibt. 

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Noch ein Neuzugang der Sacramento Northern: eine typische Steeple Cab mit flachem Gehäuse. Hersteller ist Tenshodo, die japanische Edelschmiede für Metallmodelle, Angetrieben wird das Modell von den beiden intern ganz flach motorisierten Drehgestellen.

 


 

Dezember 2013


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Mich haben schon immer die glatten Plastikflächen als unrealistisch gestört. Daher habe ich eine ganze Schublade voll mit Tinkturen, Wässerchen, Pulver und Lackmischungen, die Häuser, Loks und Wagen alt aussehen lassen: weathering & ageing.

Nun ist mir durch Zufall, wie so oft, eine Firma untergekommen, die herrliche Rost-Decals vertreibt: http://www.weatheringsolutions.com . Die Resultate sind sehr schön, zusätzlich dann noch mit Farbe verfeinert....wundervoll!

 


 

November 2013


Vintage Corner

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Ein Schnäppchen: ich konnte für 30 Dollar diese Parade alter, aber feiner Trolley-Drehgestelle erwerben. Teilweise Eigenbau, teilweise Fabrikware. Jetzt müsste ich komplett sein zur Ausrüstung meiner Trolleys & Streetcars mit fahrbaren Untersätzen.

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Messingmodelle haben ihren eigenen Reiz, - sie kommen meistens aus japan und Korea und sind fast unbezahlbar. Ab und zu mit Glück & Geduld fängt man dann ein Schnäppchen, - und was für eins! Die legendäre Class C der Great Northern, - zwar nur das Chassis, aber meins!

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Ich habe lange noch einem Originalfoto gesucht, verirrte mich zuerst in den grossen Lokpark der Pennylvania RR, die sehr ausgiebig & viele E-Loks betrieb. Bemerkenswert bei meiner Lok: sie ist fast jahresgleich mit der deutschen E17 gebaut und hat ein fast identisches Fahrwerk: vier angetriebene grosse Achsen in der Mitte und eine Vor- bzw. Nachlaufachse. Mal sehen, die ROCO-E17 ist leider etwas länger....aber mit einem Dremel & Sekundenkleber und vielFingerspitzengefühl...

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...und einer Menge Plastik-Reste: Lokumbau für Grobmotoriker. Natürlich stimmt der Achsstand nur annähernd und die Vorlaufachsen sind gerade nicht montiert, aber die Diskussion über Detailtreue kann man getrost ausserhalb meiner Homepage führen, - hier geht's um den Lust- und Spaßfaktor unter anderem.

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Auch diese Box Cab wartet noch auf die Aufarbeitung. "needs love......for parts or restoration" stand beim Ebay-Angebot, - 29.- $US & 14.- $US S/H, - diese motorlose Box Cab muss man doch retten!

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Eigentlich zu schade zum Anmalen: ein Messingmodell eines alten PRR Switchers, obendrein noch ein altes Modell aus der Vorkriegszeit. Leider war das Messing aber schon so stark angelaufen, dass ich es dann doch lieber in den damaligen Originalfarben lakierte.

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Es muss nicht immer Messing oder Resin sein: die Firma E&H Traction Co hat auch schöne Metall-Gussteile gemacht, die man zu einem Trolley Express Car zusammenbauen kann: ein Modell der Connecticut Express Line.

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Kleine Schätzchen: ab und zu findet man echte Schätze auf Ebay oder anderen Kaufecken: alte Messingmodelle von exklusiven Modellen und Loks. Ich bin nun kein ausgesprochener Sammler, kann mich allerdings um so mehr über solche Stücke freuen, wenn sie zu einem guten Preis ersteigerbar sind.

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Obiger Schachtel entsprang diese Brass Steeple Cab für meinen Streetcar Bereich. Fast zu schön zum lackieren. Der Zustand ist recht gut, allerdings muss noch viel Arbeit in das Fahrwerk investiert werden, weil der Motor fehlte, eine senkrechte Bauweise mit Schnecke, die ich dann bei Rivarossi auch fand und mit einem ebenfalls importierten alten Rivarossomotor nun fahrbereit mache. Für die langen Winterabende......Dem Steeple Cab lag auch ein echtes BluePrint bei, - alles noch aus der Zeit vor Fotokopierer etc.

Rio_00.jpgAlle Lokomotiven, die einem so vorschweben, dass man sie durch die eigene Landschaft fahren sehen möchte, kann man sich ja garnicht leisten. Neu sind sie unerschwinglich und gebraucht auch nur schwer zu bekommen oder auch durch fehlerhafte Beschreibungen ein grosses Risiko.

Nun kann man ja viel selber reparieren und ausbessern, - manche Modelle kaufe ich auch im Wissen, dass sie z.B. einen neuen Motor brauchen etc. aber manchmal ist es auch so, dass ich ein Modell einer Bahngesellschaft suche, aber dieses Modell nur mit nicht gewünschter Beschriftung günstig bekomme. Das ist gerade geschehen mit einer Challenger 2-6-6-2 . Dieses Modell ist ein Must Have auf einer Anlage wie meiner, allerdings bevorzuge ich die Version der Rio Grande. Neupreis zwischen 500.- und 700.- $US & S/H, ein Vermögen. Ich erstand eine alte AHM/Rivarossi Challenger mit Union Pacific-Lackierung für 150.- $US (& S/H & Zoll).

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Microscale oder viele andere Anbieter verkaufen Decals für fast jeden Typ und Bahngesellschaft und Roadnummer, für die Challenger zumindest war der richtige Decalsatz sehr schnell zu finden und zu beschaffen.

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Und so ist eine UP Challenger schnell umgelabelt auf eine Rio Grande, - mit richtiger laufender Nummerierung und allem. Internet sei Dank! So komme ich immer wieder an schöne Modelle und meine Wuschliste schrumpft, - na ja, als wenn Wunschlisten schrumpfen könnten...

 


 

Oktober 2013


Am Wochenende 19./20. Oktober fand im hessischen Rodgau bei Frankfurt die US.Convention statt. Das ist eine Ausstellung/Vekausshow/Workshop-Veranstaltung für nordamerikanische Modelleisenbahn. Heaven for me...

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Es gab sehr viele äusserst liebevoll gestaltete Riesenanlagen von Klubs aus verschiedenen europäischen Ländern.

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Ich war eigentlich hauptsächlich in Rodgau, um mir ein paar gute Ideen abzuschauen.

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Zum Beispiel sah ich perfekte Beispiele für meine noch zu bauende Stadt.

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Ich sah genial geweatherte Modelleisenbahn-Bauten. Und das Beste: man kann mit den Erbauern sprechen und fragen und neue Ideen entstehen lassen.

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Ein Betriebswerk für E-Loks: früher und auch heute noch vereinzelt findet man elektrifizierte Strecken im Diesel-Nordamerika.Aber auch schön mal zu sehen für meine Trambahnen, wie man Schienen auf Asphalt verlegt.

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Allgegenwärtig die Digitrax-Steuerung, die von den US-Bahnern fast ausnahmslos verwendet wird.

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Ein Modell aus dem Fundus einer schweizer Modellbauergilde, die sich auf Waldbahnen konzentriert.

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Es gibt ja verschiedene Modellbauer-Typen: die einen brauchen eine grosse Anlage mit Betrieb, ander wiederum haben nur einen Güterbahnhof, auf dem sie unablässig rangieren. Und dann kommen noch die Modulbauer, die unendlich lange Strecken bauen und aneinenderreihen, die sie dann stolz von rechts nach links und umgekehrt befahren. Und dann gibt es die Dioramenbauer wie hier und die nächsten Bilder.

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Pefekte Streckenabschnitte, selten länger wie ein Meter, einfach nur zum Anschaun....

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Ein besonderer Blick galt den Flüssen, Creeks und bachläufen, die stehen bei mir bald auf der Bauliste.

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Ich liebe Telegrafenleitungen und Stromleitungen, - die machen gut Leben auf die Anlage.

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Noch ein Blick auf verschiedene Möglichkeiten der Felsformationen.

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Oder eine Strecke durch die Wüste....Platz muss man haben.

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Freunde aller Spurweiten beim Gespräch.

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Und was bleibt von solch einer Veranstaltung: ich habe viel sehr Schönes gesehen, Anregungen sackweise mitgebracht, - nachdem ich in Rodgau einen Geldautomaten fand, auch ein paar Loks und Wagen mitgebracht.

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So sieht dann ein glücklicher Modellbahner wie dieser Herr aus: geschafft, aber glücklich!

Ich habe letzt auch noch meine Liste aller bei mir fahrbereiten Loks (ohne Streetcars) hochgeladen, diese Liste ist unvollständig, schon wieder veraltet und weiter in Bearbeitung und wird aktualisiert (Stand 11.2013):

Loks_11_2013.pdf


 

 August 2013


A_car_float_apron_04.jpgAuch wenn eigentlich schon gar kein Platz mehr ist, findet man noch ein Fleckerl, auf dem man einen kleinen Nebentraum verwirklichen kann.

Ich kenne von Vancouver diese Anlegestationen für Eisenbahnen für den Transport der Züge vom Lower Mainland zu North Vancouver.

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Die Anlegestelle ist heute vollig verwarlost und kaputt, hat mich aber immer inspiriert. Nun fand ich eher zufällig diesen Car Float Apron von Walthers, ein limited run. Über deutsche Händler war das Teil nicht zu bekommen, also Bestellung von car float & apron in den USA. Etwas schmerzlich, denn Transport & Zoll treiben die Preise dann doch bis an die Schmerzschwelle. Leider fand ich im Netz keine besseren Bilder mit mehr Details, so habe ich mein Car Float Apron mal näher angeschaut und dokumentiert.

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So sieht es auf der Schachtel aus, - es mündet also aus einer Y-Weiche, läuft zu zwei parallelen Schienen, wovon dich die linke noch auf dem Apron teilt.

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In der Plastik-Wirklichkeit sieht das dann so aus. Bis auf die Schienen Code 83 liegt dem Bausatz alles bei.

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Die Schienen schnappen etwas ein, ich habe sie mit Sekundenkleber geklebt. Der Testwagen läuft einwandfrei.

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Meine Schienen stammen von einem Flexigleis. da kann man auch gleich gut die Schwellen wieder aufstecken auf dem Schienenweg zu der Weiche.

Ich habe keine Weiche anschliessend, - der Platz ist einfach nicht da. Ich kann auch nicht fahren auf dem Float oder dem Apron, alles nur Fake. Ich werde eine Kreuzung so ansägen, dass gerade noch das Herz zu sehen sein wird und dann kommt die Wand.

Neben Walthers baut auch noch eine andere Firma ein wundervolles car float:

http://www.frenchmanriver.com/Pages/HO/Boats/2Track/2Track.html

more later......

 


 

Januar 2013


 

Ich habe mich wieder in meinem Urlaub etwas an den Geländebau gewagt. Das gute Einschottern ist ja zum Beispiel Dauerthema in den Foren und alle haben irgendwie ihr geheimes Patentrezept. Aber das kommt bei mir etwas später dran.

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Ich habe begonnen, mal mit Silikonformen zu experimentieren. Es geht darum eine Urform für meine gehsteige in der Stadt und Laderampen zu erstellen. Ich habe eine Probierpackung verwendet und mich eng an die Gebrauchsanleitung gehalten.

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Und alles klappte sehr gut, - an der neu entstanden Form muss ich noch ein bisser herumschnippel, aber alles in allem bin ich zufrieden.

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Vergleich Mauersockel oben Original, unter Kopie.

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Das Eckstück der Gehsteigs. Ein paar Fehlversuche sind noch dazugekommen, daher noch angemerkt:

  • nicht mit Silikon geizen, die Ränder dick genug lassen und auch über der Form genügend Raum, dann werden die Formen stabil. 
  • Wenn man bestehende Gips-Formen abgiessen will, diese unbedingt vorher mit Klarlack bearbeiten, sonst bekommt das Silikon nicht mehr vernünfig ab später. 
  • Bei Gipsoriginalen generell: Gips ist leichter wie Silikon und schwimmt im Silikon, also unbedingt fest auf dem Boden der Form befestigen/kleben etc.

Ich kann die Silikon-Abformung nur empfehlen, wenn man Standardteile öfter braucht. Copy > paste...

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Damit jetzt nicht alles so ab'g'schleckt neu & Plastik aussieht, weathere ich wie ein Wilder. Dazu hat natürlich jeder seine Geheimrezepte, ich kann's verraten: ich mach es unterschiedlich über Farben, über Pigmente und andere Dinge wie Filzschreiber etc. Alles zusammen ergibt dann bei dieser simplen Plastik-GirderBridge dieses Design.

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Dieses Fabrik-Dach war Plasik-hellgrau, dann wurde es silber matt lackiert, dann per Pulver geweathered und mit Mattlack fixiert. dann kam Dr.Ben's Rost-lack drauf, der sehr flüssig ist und sich genial verteilt, an Seiten und Erhebungen festsetzt...fertig ist das perfekte RostlaubenDach.

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Das Weathern von Lokomotiven und Wagen wird ein etwas umfangreicheres Projekt, Als erstes war mein Jordan Spreader Snow Plow dran, - das Geheimnis: die von mir verwendete "Dr. Bens" Weatheringfarbe verträgt sich nicht mit der noch auf's Nasse aufgetragenen Tamiya Matt-Lack-Sprühfarbe und macht diese herrlichen hellen Ränder, - schöner könnte das die natur auch nicht verrosten lassen. Dazu kommen noch ein paar Puderungen von "Living Colours" Pigmentfarbe "Rost"

Jetzt wird es elektrisch:

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Die IR-Bewegungsmelder/Stop-Melder möchte ich möglichst flexibel verlegen. Daher habe ich mich der alten bewährten und sehr preisgünstigen Methode der Platinen Pfostenstecker bedient Vorteile: verpolungssicher und per Experimentierplatine sehr einfach per Flachbandkabel zum Decoder verdrahtbar.

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Die feine Litze vom Sensor kommend wird einfach nur kurz an den Steckerelementen angelötet. Die extrem teuren Crimpzangen für die Stecker sind bei meiner kleinen Stückzahl nicht notwendig. Das einzige, was wirklich nervt, ist die monotone Arbeit des Abisolierens, Zuschneidens, Lötens und Zusammensetzen. Fliessbandarbeit macht keinen Spass.

 


 

November 2012


Meiner Steeple Cab Sammlung flog eher zufällig ein wundervolles Messingmodell zu. Auf Ebay USA wurde ein etwas lädiertes Leergehäuse angeboten. Dazu versuche ich so gut wie möglich Fahrgestelle mit Motor der alten Generation von 44Ton Swichern zu bekommen. Die haben den Vorteil. dass die Fahrgestelle exakt zu den Steeple Cab Chassis passen, - wenn man etwas modifiziert, feilt und umbaut. Die neueren 44 Ton Switcher Fahrgestelle haben zu grosse gear boxes oberhalb der Drehgestelle und sind nicht mehr für meine Zwecke verwendbar.

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So sieht das Modell mit dem neuen Unterbau und neuen Stromabnehmern aus. Jetzt muss noch lackiert werden und die Stromverkabelung gelötet werden. Die Originalfarbe ist rot.

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Farbbilder vom Original sind sehr selten, hier ein Foto des Vorbilds der BC Electric Railway Co. im Original nach der Umlackierung und Übergabe an die BC.Hydro 1970.


 

Oktober 2012

 


 Nach einer Pause habe ich mich wieder an die Sensoren gemacht. Ich versuche in jedem Blockabschnitt, in dem es sinnvoll ist, einen Haltemelder zu installieren. Heute ist ein Test mit einem  IS471F absolut perfekt verlaufen: dieses bauteil ist ein Fototransistor, der eine IR-Diode so mit gepulstem Licht versorgt, dass andere lichtquellen nicht stören können. Vorteil obendrein: man braicht keine zusätzlichen Bausteine, der  IS471F kann direkt an die 5V das TC-64 angeschlossen werden und die IR-Led braucht auch keinen Vorwiderstand . Damit kann man entweder Lichtschranken mit bis zu 30 cm Abstand bauen oder die beiden parallel im Gleisbett versteckt oder neben den Schienen erkennen Gegenstände über sich bis zu 10cm Entfernung durch die Reflektion der IR-Led in den Fototransistor..

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Die 3mm IR-LED 940nm ist in einem kleinen Carbon-Röhrchen 3,4mm versteckt. Entdeckt wird alles, was sich bis zu 10cm vor dem Röhrchen bewegt. Perfekt und simpel obendrein! Das sieht nach einem großen Schritt aus, da ich jetzt einfach und schnell überall die Haltemelder einbauen kann. Das Experimentieren hat sich gelohnt!

 

 


 

August 2012


 

 

 

 

Inzwischen ist meine alte Liebe für die Münchner Trambahnwagen erwacht. Sie sollen, ob's nun passt oder nicht, auf meinen Streetcar-Gleisen fahren. Der J-Wagen ist easy zu bekommen, frisch motorisiert mit einem Stanton-Drive (siehe meine Trolley-Seite).

Der D-Wagen ist schon schwieriger und noch in der Planungsphase.

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Der M-Wagen als Dreichser ist schon reichlich aufwändig vom Drehgestell und Aufbau. Gott sei Dank kann man im MVG-Museum ein Originaldrehgestell sehen und studieren. Durch die sehr nette Hilfe der MVG bekam ich von H. Onnich, dem Autor auch vieler Trambahnbücher, Originalpläne meines grossen Vorbilds. 

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Der erste Prototyp aus Messingprofilen gelötet funktioniert schon sehr gut. Hier geht es mir nicht um die massstabsgetreue Nachbildung wie beim restlichen Chassis, sondern die Funktion der Steuerache in der Mitte wie beim Original, - das ist schon schwer genug. Die Antriebs-Achse ist mit ROCO 7,5mm Rädern ausgestattet und je Achse einem 1:144 untersetzten Getriebemotor, der eigentlich für Faller Car System gedacht war. Die Mittelachse stammt aus einem Tiefladerwagen von Liliput. Die Länge ist Achse zu Achse 54mm.

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Erster erfolgreicher Kurventest. Hier wird einem klar, warum die Münchner M-Wagen so wendig waren.

Der Rest wird mit Messing-Platten- und -Profilen realisiert, gebogen, gefräst und gesägt und geschnitten. Auch hier habe ich dankenswerterweise detailierte Originalpläne bekommen, - more later.

 


April 2012 


 It's Trolley Time! Trolley meine ich dabei auch so zweideutig, wie der Name benutzt wird, - ausgeschlossen natürlich die Koffer-Sparte: Trambahn/Streetcar/Interurban und wie sie noch heussen und trolley Bus, also O-Bus. Beides wird bei mir verkehren. 

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Während gerade mein erster Streetcar aus einem Holzbausatz der Firma LaBelle entseht, mache ich mir natürlich Gedanken über die Oberleitung, - und die Weichen dort und Kreuzungen, - egal ob nun mit Rad (Streetcar) oder mit Schuh (Trolley Bus), - in H0 eine grosse  Herausforderung. 

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Es gibt sehr wenige Hersteller für "frogs". Ich habe gerade mal 2 gefunden. Das hier ist eine Weiche von "Eaton Custom Engineering". Die Drähte werden durchgezogen, geknickt und angelötet. Ich versuche Schleppweichen zu installieren, - also die Fahrtrichtung und damit die Zugrichting des Stromabnehmers steuert die Laufrichtung des Stromabnehmers. Der zweite Hersteller ist "Rivers Traction & Trolley". Ich habe dort heute bestellt, - more later....

 

 


31.03.2012

 


 

 

Mal kurz weg von der Bahn und in den Bus umgestiegen: ich habe mir nun die deutlich langsameren Motoren für meine Faller Car System Busse gekauft und heute den ersten ausgetauscht. Grund: mit dem Faller Originalantrieb rasen die Busse dermassen schnell, was in keiner Weise der Originalgeschwindigkeit entspricht. Ausserdem werden meine Buss Trolleybusse (mit Dummy-Oberleitung), also ist es auch für die beiden Stromabnehmer besser, wenn langsam gefahren wir.

Bus 01.jpg

Im Vergleich sieht man deutlich die langsamere Übersetzung des neuen Motors links, der zudem kleiner ist. Leider sind diese Antriebe nicht kompatibel mit den Faller-Antrieben, also es ist kein einfacher Tausch 1:1 möglich. Der neue Motor ist ein 6mm-Motor mit 1:120er-Übersetzung, 4V von KKPMO, 14 Euro & Versand (aus Polen).

Bus 02.jpg

Es gab dann doch einige Säge- und Feilarbeit, bis der Antrieb passte und die Achse genau waagrecht und im geraden Spurlauf war. Bald gibt es die erste Testfahrt, wenn der Sekundenkleber fest ist und der Motor verdrahtet ist.

 


14.12.2011

 


 Meine verschiedenen Versuche im IR-Lichtschranken haben nun zu einer Vorentscheidung geführt.

Bahn_Sensoren LED.jpg

Ich verwende als IR-LED die SMD-1206 Type HT-F1571IRAJ. Sie ist sehr klein und kann gut versteckt werden.

Bahn_Sensoren foto.jpg

Also Phototransistor auf der anderen Seite habe ich einen PT15-21C TR8. Zugegeben, löten kann man sowas nur unter der Lupe.

Bahn_Sensoren.jpg

Ich arbeite mit einem TC-64 von RR-Cirkits. Der 10-polige Anschluß wird über eine kleine Lötleiste auf die 8 IR-LEDs und 8 IR-Phototransistoren verteilt. Als Vorwiderstand habe ich 170 Ohm für jeweils 2 LEDs als guten Wert ausgetestet. Diese Konfiguration ist absolutnebenlicht-unempfindlich.

Bahn_IR.jpg

Kleiner Trick am Rande: die Funktion der IR-LEDs kann man mit bloßen Auge nicht testen, aber Digitalkameras belichten auch dieses IR-Spektrum

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Das ist meine erste Lichtschranke, die die Radkränze durch einen kleinen Schienenschlitz erfaßt. Das wird noch schöner....

 


16.08.2011


 

In Freilassing ist in dem alten Ringlokschuppen des ehemaligen Betriebswerks die "Lokwelt Freilassing" untergebracht.

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Das Museum ist eine Auslagerung des Deutschen Museums in München. Es stehen fast nur Lokomotiven hier, aber dafür meine Lieblingstypen aus meinen wilder Jahren: die E03,eine E44 und weitere Kraftprotze aus vergangenen tagen. Mein Fazit: moderater Eintrittspreis und sehr ampfehlenswert. Bei meinem Besuch waren insgesamt 10 weitere Besucher auf dem Gelände, - das macht dann wirklich Spass! Mehr Bilder auf meinem Flickr-Account. (siehe Startseite)

 


2.08.2011

 


 

 

Bei einem Besuch in Salzburg kam ich natürlich auch am Bahnhof vorbei. Der wird zur Zeit komplett umgebaut, während der Vollbetrieb weiterläuft.

 

Upload S Hbf 01.jpg

Beim Umbau beachtet man den Stil des alten Bahnhofs und versucht ihn in die neue Stahlkonstruktion mit einfliessen zu lassen. Die Baustelle ist kein Spass für die Reisenden.

Upload S Hbf 02.jpg

Bisher noch erhalten ist der letzte alte Bahnsteig. Ich kenne ihn noch aus Anfang der 60er Jahre, als der Zug in unsere Sommerfrische in Kärnten hier Zwischenhalt machte. Es sieht fast so aus, als ob die Zeit stehengeblieben wäre....

Nachtrag: im November 2011 wurde dieser Bahnsteig komplett abgerissen.

 


21.07.2011


 

Ein Neuzugang der ganz besonderen Art: für meine kurze H0n3-Strecke (US-Schmalspur 10,5mm) habe ich schon ein paar Wagen in Bausätzen, aber eine Lok fehlte bisher. nach langer Suche kam ich auf eine Porter Mogul. H0n3-Loks sind sehr teuer und meistens Messingmodelle. Nun habe ich eine Porter Mogul von Ken Kidder in den USA als Bausatz günstig ersteigert.

Porter Mogul.jpg

Der Bausatz ist recht alt und der Motor hat eine festgefahrene Welle. Das wird viel Arbeit und viel Zeit kosten.


17.07.2011


 

Heute traf ich durch Zufall auf dem Hauptbahnhof auf eine alte 103er auf Gleis 12. Da ich meine Kamera dabei hatte, entstand folgender Kurzfilm in HD.

 

 


 

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21.06.2011


Heute bin ich mit der Kamera die Isartalbahn von Grosshesselohe bis Thalkirchen abgegangen und habe fotografiert und zusammen mit älteren Bildern einen neuen Beitrag unter der Rubrik "Rail Stories" > "Lost Tracks" geschrieben & bebildert.

Heute sind meine KATO-Motoren aus den USA gekommen. Sie eignen sich besonders gut zum Austausch gegen die alten Athearn-Motoren (Größe & Achsdurchmesser/Länge). Ich werde bald meine erste Athearn-Lok umrüsten. Ich habe auch ein paar neue Athearn-Motoren beschafft, um weitere Modelle umzurüsten. Die alten offenen Athearn-Motoren sind sehr laufunruhig, halten keine konstante Kriechgeschwindigkeit und fahren äusserst ruckelig.

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     Kato HM-5 Motor                            Neuer Athearn "high performance"-Motor

 


15.06.2011


Nach einem kleinen WebPage-Crash, dem ersten genau am 1. Geburtstag dieser WebPage, bin ich wieder nach 10 Tagen black screen online. Danke an Robin für die große Hilfe. Nichts ist verlorengegangen, das war das Wichtigste.

Zur Zeit im Sommer geht weniger an der Bahn, aber es laufen ein paar Projekte:

  • Test des neuen 8-gleisigen Schattenbahnhofs
  • Der Plan der Brems/Haltemelder ist fertig
  • Nach und nach montiere ich die IR-Lichtschranken

Möglichst bald soll dann, wenn das "Erdgeschoß einwandfrei technisch/elektrisch funtioniert, der erste Stock, der Bahnhof, der vormontiert bereitsteht, draufgehoben werden.

Ich habe nun eine "My Pics"-Seite erstellt, die nach und nach Bilder aus meinem Leben, die mal ausnahmsweise nichts mit Eisenbahn zu tun haben, gefüllt wird.